Archiv der Kategorie: Allgemeines

Joomla: Encoding-Fehler im JCE beheben

Ich hatte bei einer Joomla-Installation das Problem, dass dort bei Benutzung des deutschen Sprachpakets in den Popups, etwa beim Link-Manager, Hieroglyphen anstelle von Umlauten oder eines scharfen S angezeigt wurden. Typische Anzeichen von Encoding-Fehlern. Ein Update auf die neuesten Versionen von JCE und Sprachpaket brachte auch keine Besserung. Komisch, dachte ich, die Webseite wird doch mit UTF-8 ausgeliefert. Nach einer genaueren Untersuchung mit Firebug kam ich der Sache schon näher. Tatsächlich werden die normalen Joomla-Seiten mit UTF-8-Encoding vom Webserver geschickt. Leider wirkt sich das nicht auf JCE aus, denn der wird per iframe-Tag eingebunden. Und JCE gibt ein Encoding nicht explizit an, es hängt also von weiteren Faktoren ab, welche Kodierung letztendlich gewählt wird.

Fehler in der Zeichenkodierung des JCE Link-Managers
Fehler in der Zeichenkodierung des JCE Link-Managers

Auf dem besagten Server war es ISO-8859-1 und nicht UTF-8. Um die Frage nach dem Warum zu beantworten, muss man wissen, dass die Zeichenkodierung auf unterschiedlichen Wegen festgelegt werden kann. Das kann einerseits der Webserver sein, andererseits kann auch das PHP-Skript per header()-Anweisung die Kodierung beeinflussen. Zu guter Letzt kann im HTML-Code ebenfalls ein Hinweis per meta-Tag gegeben werden.

In meinem Fall half ein Blick auf die die Ausgaben von phpinfo. Dort war der Wert default_charset auf ISO-8859-1 gesetzt. Eine Änderung auf utf-8 hat den Fehler behoben.

Pos1- und Ende-Tasten mit Putty nutzen

Wie vermutlich viele andere hatte ich das Problem, dass ich die Tasten Pos1 und Ende nicht nutzen konnte, wenn ich mich mit Putty auf Linux-Rechnern eingeloggt habe. Erst ignoriert man es, aber mit der Zeit wird es eine Qual 😉 Auf der Suche nach Linderung bin ich auf viele Lösungen gestoßen, die wohl bestenfalls Halbwahrheiten sind und nur unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren.

Wen die genauen Hintergründe interessieren, warum die hier vorgestellte Lösung besser ist, als manch andere, den verweise ich gerne auf einen Artikel, der mir weitergeholfen hat.

Putty Fenster

Doch nun zur Lösung. In den Einstellungen von Putty geht man die Seite Connection > Data. Dort findet man den Eintrag Terminal-type string. Im Eingabefeld steht wahrscheinlich xterm. Ändert den Eintrag auf putty, und vergesst nicht, danach die Konfiguration auch zu speichern. Danach sollten bei einer neuen Verbindung auch die Tasten Pos1 und Ende endlich funktionieren.

Zen Coding jetzt mit Notepad++

Vor kurzem habe ich über die Möglichkeit mit Zen Coding schnell und kompakt HTML-Code zu schreiben, berichtet. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt noch kein Plugin für meinen Lieblingseditor, Notepad++, sondern nur einen Forenthread, in dem schon viele Leute ihren Wunsch nach einer Version für diesen Editor ausgedrückt haben.

Mittlerweile gibt es ein Plugin, dass die Funktionen auch vollständig umsetzt. Ich habe es heute heruntergeladen und getestet. Dazu muss man das Archiv einfach entpacken und in das Plugin-Verzeichnis von Notepad++ legen. Nachdem man den Editor neu gestartet hat, findet man auch einen neuen Eintrag mit dem Namen Zen Coding in der Menüleiste. Dort sind alle Funktionen aufgelistet. Falls einem die Shortcuts nicht zusagen, kann man sie auch verändern, indem man in den nach der start.js sucht und in der Datei ganz am Ende die Einträge anpasst.

Um einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten zu bekommen, kann man sich in meinem ersten Beitrag das Video zu Zen Coding ansehen.

Der Link zum Plugin: Zen Coding – Notepad++ v.0.6

Fränkische Wikipedia

Allmächd! Edzadla gibds a frängische Wigibedia!

So steht es auf der Projektseite, die ich heute entdeckt habe. Denn ganz offiziell ist die fränkische Fassung noch nicht Teil der Wikipedia geworden, sie steckt noch im Incubator, also dem Brutkasten. Gestartet wurde der Testballon Mitte 2009, ist also noch nicht sehr alt. Wenn dort mal eine gewisse Anzahl an Artikeln zusammengekommen ist, findet man sie vielleicht auch mal als links in Seitenleiste, wo alle Sprachen und Dialekte aufgelistet sind.

Aber dazu müssen natürlich noch einige Leute fehlende Artikel schreiben, ausbessern und verlinken, damit das auch was wird. Schee wärs scho, muss ich sagen. Denn Artikel im eigenen Dialekt zu lesen macht irgendwie Spaß, vor allem, da dort die Regeln noch nicht so streng ausgelegt werden wie in der deutschen Wikipedia. Dort würde man solche „Perlen“ wohl nie finden 😉

Also: Erzähls fei iberol rum!

Volksbegehren Nichtraucherschutz

Anscheinend hat es doch gereicht für das Volksbegehren. Gott sei Dank. Nachdem das vorhandene Gesetz unsinnigerweise doch wieder gelockert wurde, um es alles wieder unnötig kompliziert zu machen mit den ganzen Sonderregeln und Ausnahmen, hat jetzt doch ein recht großer Teil klar gemacht, dass sie das nicht in Ordnung finden.

Die Staatsregierung sieht wohl weiterhin keinen Handlungsbedarf, so dass es dann nächstes Jahr zur eigentlichen Abstimmung kommt. Hoffentlich gibt es dann ein genauso gutes Ergebnis. 🙂

Schloßgartenfest 2009

Gestern fand im Erlanger Schloßgarten das Schloßgartenfest statt, nachdem es vor einer Woche wegen schlechten Wetters recht spät und etwas unglücklich verschoben wurde. Lustigerweise wurde das Wetter fast genauso vorgesagt, wie beim ersten Versuch, so dass wieder abgewartet werden musste, wie stark der Regen fallen würde. Glücklicherweise hielt sich der Regen zurück, am Abend war es wieder weitgehend trocken und auch die Temperatur waren noch angenehm.

Im Schloßgarten selbst war natürlich viel los, nur vor den Verkaufsständen wurde es noch getoppt, überall bildeten sich Schlangen. Und das trotz der meist recht deftigen Preise – ein Glas Sekt für 4,90 trinkt man ja nicht jeden Tag. Aber Geiz ist geil ist ja auch nicht mehr en vogue, und zu Zeiten der Wirtschaftskrise kommt die Dekadenz gerade recht 😉

Im Schloßgarten waren drei Tanzflächen mit dazugehörigen Bands verteilt, im Schloß spielte noch eine weitere für die tanzenden Besucher. Für ausladendes Tanzen war zwar kein Platz, aber Spaß hat es trotzdem gemacht, auch wenn die Bands manchmal mehr Stimmung gemacht haben. Das hätte ich dann eher auf dem Berg erwartet. Auch die Liedauswahl hat sich dann leider meist auf Cha-Cha, Discofox und Foxtrott beschränkt, ab und zu war auch mal ein Walzer dabei. An einen Tango kann ich mich auch noch erinnern …

Das Rahmenprogramm an sich war ganz nett, insgesamt hätte man es sicher noch verbessern können. So ging die Modenschau in meinen Augen etwas unter, die Damen wurden ohne Ankündigung auf den Weg geschickt und mussten sich ihren Weg durch die Leute bahnen. Die motorisierten Kutschen waren nett anzusehen, mussten sich aber ebenso wie die Models ihren Weg durch die Leute suchen. Das Feuerwerk war dafür echt gut, auch wenn es anfangs etwas schwer in die Gänge kam, da einzelne Elemente dann eine gefühlte Ewigkeit brauchten. Die klassische Musik hat das Feuerwerk schön begleitet.

Um 2 Uhr war das Schlossgartenfest leider auch schon wieder zu Ende, und wenn man den Blick umherschweifen ließ wusste man, dass die Füße der meisten Damen es herbeigesehnt haben 🙂

Ich freu mich jedenfalls schon auf nächstes Jahr.

Schloßgartenfest verschoben

Na toll… 🙁

Leider haben sich die optimistischen Wetterprognosen für den Spätnachmittag und Abend nicht bewahrheitet.

Zu unserem größten Bedauern sehen wir uns daher gezwungen, das Schlossgartenfest heute abzusagen und auf den 4. Juli zu verschieben.

Nachdem es den ganzen Nachmittag geregnet hat, haben sie dann um 17 Uhr beschlossen alles zu verschieben. Nur leider hat das dann keiner mehr mitbekommen, nachdem es Mittag hieß, es findet auf jeden Fall statt. Und so waren dann viele Menschen am Schloßplatz gestanden und haben so wie wir erst dort oder auf dem Weg erfahren, dass es nicht stattfindet.

Wir haben dann das Beste daraus gemacht und haben uns zur Happy Hour in die Havanna Bar gesetzt und leckere Cocktails getrunken. 🙂

Hoffen wir mal das Wetter wird nächstes Wochenende besser, aber bei dem Sommer bisher bin ich mir da leider nicht so sicher …

Fahrsicherheitstraining für die Erlanger Feuerwehr!

Das wär wohl mittlerweile mal angebracht. Nachdem die Feuerwehr erst letztens mit einer Polizeistreife einen Zusammenstoß hatte (beide im Einsatz), hat es gestern schon wieder ein Einsatzwagen der Feuerwehr geschafft, mit einem Fahrzeug zu kollidieren. Wenn man bei Rot über die Ampel fährt, sollte man sich vielleicht trotzdem vergewissern, ob alles frei ist…

Vielleicht wurde die Feuerwehr aber auch nur von erwachsenen Crashkids unterwandert? Eine junge Nachwuchsgruppe hat vor kurzem in Nürnberg schon mal erste Erfahrungen gesammelt.

Da denk ich mir: Man waren wir früher alle brav 🙂

Machmalauter!

Gestern gings zum Konzert der Toten Hosen, die auf ihrer Machmalauter-Tour in die Arena in Nürnberg Station gemacht haben. Nachdem wir im Korso mit drei Autos und nach einer Pinkelpause in Nürnberg angekommen waren und auch gleich einen Parkplatz hatten, ging es per Fußmarsch zur Arena. Dort hat dann als Vorband erstmal Madsen die Halle gerockt. Nach diversen Toilettengängen der Damen haben wir uns dann mit lecker Bier alkfreiem Jever versorgt, nach vorne gekämpft und auf die Hosen gewartet.

Die toten Hosen: Campino
Die toten Hosen: Campino
Creative Commons BY-NC-SA
http://www.flickr.com/photos/undercover-net/3656523227/

Um kurz nach 9 gings dann auch schon los, und die Temperatur stieg proportional zur Stimmung. Und es war ganz schön warm 😉 Insgesamt war es ein schöner Mix aus alten Klassikern und Stücken vom neuen Album, herausragend fand ich den eisgekühlten Bommerlunder, den man so auch in einer gehobenen Hotellounge mit Piano hören hätte können – jedenfalls den Anfang :D. Ansonsten muss ich natürlich auch noch die schöne Frau mit dem Akkordeon erwähnen, die zu einem Stück ein paar Klänge beigesteuert hat. Auch wenn das Akkordeon mit seinen zwei Registern eher in den Anfängerunterricht gepasst hätte 🙂

Nach etlichen Zugaben war dann irgendwann auch Schluß und ich war froh, aus dem subtropischen Klima wieder nach außen zu kommen, wo es von den Temperaturen noch richtig angenehm war. Und dann gings ab nach Hause …

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